Seit den 80er-Jahren gab es in Tulln diverse 3. Welt-Bazare, etwa bei Pfarrveranstaltungen, sowie Verkaufsstände am Tullner Hauptplatz. Sie wurden von einer Gruppe Menschen, die sich seit damals - von der Pfarre St. Severin ausgehend - treffen, organisiert. Diese Gruppe, seit 1998 die Selbstbesteuerungsgruppe TAT - Tullner Aktion Teilen, sowie weitere Akteur*innen aus den Reihen des Rainbowtrust-Austria, gründeten 2005 den Trägerverein „One World - Verein für faires Handeln und Teilen Tulln". Damit war der formale Grundstein für den Start des Weltladens gelegt und auch eine Startfinanzierung sichergestellt.
Ab März 2005 war der (mobile) Laden beim Tullner Naschmarkt dabei. Im Oktober 2005 fand dann die feierliche Eröffnung des Weltladens Tulln in der Bahnhofstraße 19 statt.
2012, sieben Jahre nach der Gründung, übersiedelte der Weltladen an den besseren Standort am Minoritenplatz 6. Die Gelder für die Übersiedelung wurden zum Teil mittels einer FAIRleihschein-Aktion (einem Darlehen unserer Gönner*innen, welches gestaffelt in Form von Gutscheinen refundiert wurde) gestellt.
Weil uns der faire Handel und ein friedliches Miteinander auf der Welt ein so großes Anliegen sind, haben wir einiges auf die Beine gestellt, um die Idee des fairen Handels zu verbreiten. Vieles ist gelungen. Doch immer wieder sind wir auch an unsere Grenzen gestoßen. Zum Beispiel auf Baustellen-Absperrungen, die uns in den letzten Jahren treu begleitet haben. Denn in Tulln wurde so einiges gebaut. Mit dem veränderten Stadtbild haben sich auch die Wege der Tullner*innen geändert. Ein weiterer Umzug unseres Geschäftslokals für ein Weiterbestehen des Weltladens in Tulln war unerlässlich. Ende Februar 2019 sind wir voll Freude in die Rudolfstraße 12 übersiedelt. Abermals dank der Hilfe unserer treuen Kund*innen, diesmal über eine startnext-Kampagne.