Fairer Handel

Holland 1965: eine kleine Gruppe von politischen AktivistInnen fällt Rohrzucker aus Kuba in Plastikbeuteln ab und verkauft ihn auf der Straße. Motto: Fairer Handel mit Entwicklungsländern statt Almosen. Von Holland aus verbreitete sich die Idee über ganz Europa.
Heute ist der Faire Handel eine der größten sozialen Bewegungen der Welt und ein Geschäftszweig, von dem rund eine Million benachteiligte BäuerInnen, HandwerkerInnen und LohnarbeiterInnen in Ländern des Südens profitieren. KonsumentInnen im Norden können Produkte genießen, die garantiert ohne ausbeuterische Kinderarbeit und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.